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Staat gegen Oligarchie – geht es nur um eine Umverteilung der Milliarden?

Mittwoch, 10. September 2014 12:14 | Zugriffe: 2054 |

Michail Chodorkowski an der Universität in Zürich am 27.06.2014

Aus den Medien erfährt der westliche Bürger, wie scheinbar rechtslos und imperialistisch die Regierung der Russischen Föderation heute eingestellt ist. Dem russischen Volk seien viele Freiheiten beraubt worden und die restliche Welt befände sich unter der Gefahr einer Aggression seitens Russland. Nach dem Zerfall der Sowjetunion bejubelte man zunächst den Sieg über das "sowjetische Elend" und begrüsste den Wechsel in Richtung Demokratie und Freiheit, so wie der Westen es bereits vorgezeigt hatte. Der Weg dorthin schien zwar steinig, doch im Westen zweifelte kaum jemand daran, dass Russland auf dem richtigen Weg war. Die Lage änderte sich aber scheinbar abrupt seit Amtsantritt von Vladimir Putin. Chodorkowski ist nicht der einzige Russe, welcher das zu spüren bekam. Vor zahlreichem Publikum berichtete er am 27.06.2014 in der Universität Zürich über seine persönliche Erfahrung und das heutige Rechtssystem in Russland (Aufzeichung: http://www.eiz.uzh.ch/vortraege/oeffentliche-vortraege/).

Im nachfolgenden Kommentar zu seiner Rede suchen wir nicht nur nach wirklichen Motiven für die Machtübernahme über das Kapital der Oligarchen unter der “Putin-Regierung”. Wir analysieren auch Chodorkowskis Thesen und versuchen durch systemisches Denken den politischen, oder im weiteren Sinne soziologischen Mechanismus des Geschehens zu verstehen.

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Anatomie des dominierenden Globalisierungskonzepts

Dienstag, 18. Februar 2014 19:53 | Zugriffe: 8161 |

Globalisierung – der Begriff

Der Begriff Globalisierung wird heute oft verwendet, jedoch nicht immer ist dessen Bedeutung eindeutig. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zunächst mit der eigentlichen Bedeutung des Wortes klarzuwerden, bevor man sich der Problematik dieses Phänomens widmet.

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Unsere Kultur wird sich bis zur Unkenntlichkeit verändern!

Freitag, 10. Mai 2013 23:23 | Zugriffe: 2999 |

Das Epigraph:

„Bis zu den Sternen ist es noch weit, sehr weit… Aber leben müssen wir auf der Erde jetzt. Unsere Aufgabe ist es, sie stets in Ordnung zu halten“.

Iwan A. Jefremow

Die Menschen aus der Zukunft betrachten die gegenwärtigen Menschen. Eine Illustration zum Science Fiction Roman von Iwan A. Jefremow „Die Stunde des Stiers“.

Am 22. März 2013 fand die Konferenz „Die Wege, die den internationalen Dialog in der modernen Gesellschaft fördern“ von Internationalen Non-Profit-Organization „New Youth Policy“ im Russischen Zentrum der Wissenschaft und Kultur in Brüssel statt. Diese Konferenz hat Diplomaten, Funktionäre, Experten, junge Leute, die Vertreter der Organisation NYP aus einigen Ländern und andere Fachleute auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit, sowie der Thematik der Konferenz zusammen geführt. Alle Teilnehmer sind zum Entschluss gekommen, dass unsere Gesellschaft sich entwickelt und verändert. Die Globalisierung – ist ein objektiver Prozess der Vereinigung souveräner Staaten und deren Volkswirtschaften, sowie Gesellschaften und derer Werte. Somit wird die Welt zu einem Ganzen und es hängt nur von uns ab, wie diese vereinigte Welt sein wird, alleine von den Prinzipien, die wir zusammen erarbeiten und zugrunde legen.

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Über die Bildung: im Grunde genommen...

Samstag, 13. April 2013 18:26 | Zugriffe: 2819 |

Genau an diesem Tag vor zwei Jahren, am 13. April 2011, fand ein Treffen mit der damaligen Ministerin für Bildung und Forschung, Frau Anette Schavan, statt.

Wie durch einen Zufall nahm an dieser Veranstaltung auch ein Vertreter unserer Organisation - "NEW YOUTH POLICY" teil. Zwei Jahre sind vergangen, aber der Artikel behält seine Aktualität nach wie vor bei.

Wofür eigentlich?

 

I.      Befragungsergebnisse

Am Montag, dem 13. April 2011, fand eine Vorstellung der Ergebnisse der Bürgerbefragung und Diskussion mit der Ministerin für Bildung und Forschung, Frau Annette Schavan.

Die größte Bürgerbefragung zum Thema Bildung, die es bislang in Deutschland stattfand, ist vorbei: Innerhalb von nur drei Wochen haben fast eine halbe Million Menschen bei der großen Online-Umfrage "Zukunft durch Bildung – Deutschland will's wissen" mitgemacht. Mehr als 130.000 von ihnen haben den umfangreichen Fragebogen komplett ausgefüllt. Initiatoren der Bürgerbefragung waren die Roland Berger Strategy Consultants, die Bertelsmann Stiftung, sowie die Tageszeitungen BILD und Hürriyet.

Die Fragen deckten alle Bildungsbereiche vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung ab,  jeder konnte mitmachen. Die Antworten der Teilnehmer setzen starke Impulse für ein modernes, leistungsstarkes und zugleich faires Bildungssystem für Deutschland. Diese Ergebnisse möchten wir Ihnen gerne vorstellen. Die Initiatoren laden daher zur einer Diskussion mit Ministerium für Wissenschaft und Bildung [1].   

 

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Rezension: Grundlagen der (russischen) Soziologie

Samstag, 01. September 2012 09:59 | Zugriffe: 2854 |

Eine Rezension von Oksana Buhay und Alexej Nikischin in Unterstützung von Nadine Jenke und Benjamin Köhler:

 

 

"Grundlagen der (russischen) Soziologie” – Eine Rezension von Oksana Buhay und Alexej Nikischin Posted on 25/06/2011 by Alexej Nikischin Oksana Bugay Das im Buch „Grundlagen der Soziologie. Band 1“ (Originaltitel: Основы социологии) vorgestellte Konzept wurde bereits einige Jahre vor dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt. Unabhängig vom Autor, Land oder der Kultur soll jede soziologische Theorie allein anhand ihrer Substanz und Plausibilität analysiert werden und somit über jeder Ideologie stehen. Das Buch ist von einem Autorenkollektiv verfasst worden, welches eine autoren- und autoritätenfreie Kultur pflegt. Das Prinzip der Autoritätenfreiheit stellt dabei den Inhalt des Buches (die Information selbst) in den Vordergrund. Der Verfasser darf (laut Autor) nicht zum Idol werden und muss autoritätenbehaftetes Denken vermeiden.

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